Themenvorschläge
|
für
|
Vorträge
|
 |
Ariel Scharon und Jassir Arafat
Zwei nahöstliche Politiker, die jahrzehnte lang das Geschick ihrer
Völker gestalteten, sind von der Bühne abgetreten.
Was haben sie erreicht, wo sind sie gescheitert, was haben sie
hinterlassen. Mit persönlichen Einblicken hinter die Kulissen. |
|
 |
Die aktuelle Lage in Nahost
Einseitiger Rückzug Israels, Kasamraketen aus Gaza, Hamas an der
Macht, Mauerbau. Es mangelt nicht an Stichworten, um die Problematik und
vielleicht gar die Ausweglosigkeit des Nahostkonflikts darzustellen |
 |
 |
Christen im Heiligen Land
Die Christen sind eine winzige Minderheit, aufgerieben in dem Konflikt
zwischen Israel und den Palästinensern. Ihre Geschichte, ihre Rolle, ihre
Probleme und Zukunftschancen. |
|
Protest an einem Mauerstückchen |
Rechtsfragen im Nahen Osten
In Israel und in den Palästinensergebieten existieren nebeneinander ein
gutes Dutzend unterschiedliche Rechtssysteme. Vieles ist offen, unklar und
widersprüchlich, so auch die Grenzen. Schwammige UNO-Resolutionen werden
wie "Völkerrecht" behandelt, obgleich sie nur
"Empfehlungen" sind. In Israel gilt die islamische Scharia und in
den Palästinensergebieten gilt jordanisches Recht, das Jordanien längst
abgeschafft hat.
|
Eine alte Grenzmarkierung
|
Sahm – Nahost im
Wandel
von Ulrich W. Sahm, Jerusalem,
26. Juni 2006
Zwei große nahöstliche Politiker haben
Jahrzehnte lang den Nahen Osten entscheidend mitgestaltet. Jetzt sind sie von
der Bühne abgetreten: Jassir Arafat und Ariel Scharon. Doch die Probleme haben
sich nicht in Luft aufgelöst. In Israel entstand eine völlig neue
Parteienlandschaft, wobei die beiden klassischen Regierungsparteien (Likud und
Arbeitspartei) zur Unbedeutung geschrumpft sind. Bei den Palästinensern wurde
die Fatahpartei durch einen Wahlsieg der Hamas de facto entmachtet. Premier Ehud
Olmert will Scharons Konzept eines einseitigen Rückzugs und eigenwilliger
Grenzziehung umsetzen, ohne zu wissen, wie und wer das finanzieren könnte. Die
Hamas will regieren, sich aber nicht an Abkommen halten. Deshalb wurde sie vom
internationalen Geldfluss abgeschnitten und kann nicht einmal die Beamtengehälter
bezahlen. Bürgerkrieg bei den Palästinensern, Konzeptlosigkeit in Israel,
Machtlosigkeit der internationalen Gemeinschaft und noch dazu atomare Gefahr aus
Iran werfen viele neue Fragen zur Zukunft des Nahen Ostens auf. Die Lage ist so
verwirrend, dass man sie nur darstellen kann, ohne mehr zuverlässige
Vorhersagen über die Zukunft machen zu können.
ÓUlrich
W. Sahm
|